Regierung beschließt Verlängerung der KWF-Crowdfunding-Förderung

LR Schuschnig: Klein- und mittelständische Betriebe erhalten bis Ende 2023 die Hälfte der Kosten für alternative Finanzierungsmodelle gefördert – Förderprogramm soll unter Einbeziehung von Unternehmern einem Praxischeck unterzogen werden.

Crowdfunding bietet eine optimale Ergänzung zu den herkömmlichen Finanzierungsformen und gewinnt aktuell immer mehr an Bedeutung. Es ermöglicht vor allem den vielen klein- und mittelständischen Unternehmen die Teilfinanzierung durch eine Vielzahl an privaten Unterstützern. „In vielen Branchen und Ländern gehört Crowdfunding längst zu einem fixen Teil der Unternehmensfinanzierung. Gerade im Start-Up-Bereich und bei innovativen Gründungen soll es sich auch in Kärnten mehr etablieren. Die Wirtschaftsförderung muss verstärkt mit der Zeit gehen“, so Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig heute, Dienstag, nach einer Sitzung der Kärntner Landesregierung. Beschlossen wurde dort die Fortführung der `Crowdfunding-Kampagne für KMUs´ des Kärntner Wirtschaftsförderungs-Fonds bis Ende des Jahres 2023. Das Kuratorium des KWF hatte dazu bereits grünes Licht gegeben.

Ziel der KWF-Kampagne ist es, die klein- und mittelständischen Unternehmen bei der kostenintensiven Einführung und Umsetzung solcher alternativen Finanzierungsmodelle zu unterstützen, damit sich möglichst viele private Investoren an den Projekten finanziell beteiligen. Gefördert werden Beratungsleistungen von ausgewiesenen Experten, die Entwicklung von Marketing-Konzepten sowie die Durchführung von Kreativleistungen für die einschlägigen Plattformen und die Kosten der Plattformen für die Verbreitung des Angebotes u.a. „Erfolgreiches Crowdfunding ist ohne eine umfangreiche und vor allem sehr kostenintensive Crowdfunding-Kampagne auf den einschlägigen Plattformen nicht möglich. Mit dem Förderprogramm stehen den Betrieben die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung“, erläutert Schuschnig.

Schuschnig, der im April dieses Jahres die Zuständigkeit für den Kärntner Wirtschaftsförderungs-Fonds übernommen hat, betont zudem, dass die Inanspruchnahme dieses Förderprogramms noch gesteigert werden soll. „Dafür soll es einem Praxischeck unterzogen werden, das Angebot soll noch stärker bekannt werden. Gerade solche Finanzierungsformen und die Branchen, die sie vorrangig nutzen, sind sehr schnelllebig und von ständiger Weiterentwicklung getrieben. Die laufende Weiterentwicklung mit dem Know-how der Unternehmer wird es auch im KWF künftig verstärkt geben“, so der Landesrat und schließt: „Die Unternehmer sind die Kunden des KWF, für sie muss die Förderung praxisnahe und wirksam sein“.

Nähere Informationen unter https://kwf.at/crowdfunding_kaerntner/

Quelle: LPD Kärnten

Fotohinweis: Büro LR Schuschnig