Politik für die nächsten Generationen
LPO Martin Gruber und LGF Julia Löschnig präsentierten Schwerpunkte 2024: Standortentwicklung, Reformen und Energiewende – Politischer Aschermittwoch mit Bundeskanzler Karl Nehammer und Karl-Theodor zu Guttenberg
Klagenfurt – Die Kärntner Volkspartei startet in ihrer neuen Parteizentrale in Klagenfurt mit einem klaren Kurs in das Jahr 2024 und setzt dabei auf eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung für das Bundesland. Unter dem Motto “Politik für die nächsten Generationen” präsentierte Landesparteiobmann Martin Gruber gemeinsam mit Landesgeschäftsführerin Julia Löschnig die zentralen Themen, die heuer im Fokus der politischen Arbeit der ÖVP stehen.
„Auch die nächsten Generationen sollen in Kärnten eine gute Perspektive für ihr Leben finden“, betonte Landesparteiobmann LHStv. Martin Gruber. Dazu wolle man als Kärntner Volkspartei auf allen politischen Ebenen beitragen. „Deshalb werden die Standortentwicklung Kärntens, das Schaffen der Energiewende und das Einleiten klarer Strukturreformen unsere Arbeitsschwerpunkte 2024 sein“, so Gruber. Insbesondere bei der Energiewende gehe es darum, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, auch im Sinne der nächsten Generationen. „Wir haben die wichtigsten rechtlichen Grundlagen überarbeitet, die den Ausbau von erneuerbaren Anlagen erleichtern und beschleunigen sollen. Die Entwürfe sind fertig, sie liegen beim Koalitionspartner und wir pochen auf eine rasche Beschlussfassung!“, so der Landesparteiobmann.
Politische Weichenstellung für 2024
Auch in der EU will die Kärntner Volkspartei eine starke Stimme sein. Gruber teilte mit, dass der Landesparteivorstand, auf seinen Vorschlag hin, einstimmig den Kärntner JVP-Chef und Klagenfurter ÖVP-Clubobmann Julian Geier als Kärntner Spitzenkandidaten für die EU-Wahl nominiert hat. Mit ihm geht als weibliche Kärntner Kandidatin die Wolfsberger Gemeinderätin Marion Schuhai ins Rennen. „Kärnten braucht eine starke, bürgerliche Vertretung in Europa, die sich auch für die Regionalpolitik einsetzt. Daher gratuliere ich beiden zur Nominierung“, so Martin Gruber.
Bereits ein Fixtermin der Kärntner ÖVP ist der Politische Aschermittwoch am 14. Februar. Dieser wird in der Messearena Klagenfurt stattfinden und steht ganz im Zeichen eines konstruktiven Dialogs, bei dem hochkarätige Gäste wie Bundesparteiobmann und Bundeskanzler Karl Nehammer und der ehemalige deutsche Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg erwartet werden. „Unsere Veranstaltung wird bewusst eine Antithese zum politischen Aschermittwoch der FPÖ sein. Wir poltern nicht, desavouieren, und verunglimpfen unseren politischen Mitbewerb nicht”, so die Landesgeschäftsführerin Julia Löschnig. Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, gesellschaftspolitisch und inhaltlich auf Augenhöhe zu kommunizieren und insbesondere junge Menschen für Politik zu begeistern.
Neue App und neue Parteizentrale
Um die Wahlkampfarbeit zu professionalisieren, geht die Kärtner ÖVP mit einer eigenen Partei-App online. Diese soll noch im Frühjahr 2024 gelauncht werden. „Die App wird Entscheidungen und Prozesse der Partei transparenter machen, Bürgerbeteiligung erleichtern und Neuigkeiten schneller zu den Mitgliedern bringen“, so die Landesgeschäftsführerin.
Gleichzeitig wurde auch das neue Parteibüro in der Herrengasse 8 in Klagenfurt präsentiert. Löschnig betonte: “Mit der neuen Parteizentrale in diesem wunderschönen denkmalgeschützten Gebäude, rücken wir als Partei noch näher ins Zentrum, näher zum Landtag, näher zu den Menschen.” Die Herrengasse 8 soll nicht nur ein repräsentativer Ort sein, sondern auch einen Kaffeehauscharakter besitzen. Julia Löschnig erklärte: “Das Atrium, unser Eingangsbereich, soll ein Ort sein, wo Menschen gerne zusammenkommen, ein Ort des politischen Austausches, des Diskurses, des Miteinanders für Funktionäre und Bürger.”
Quelle: Kärntner Volkspartei
Foto: Kärntner Volkspartei
