Förderschiene für nachhaltige Spielplätze verlängert
LHStv. Gruber: 1 Million Euro steht 2024 und 2025 für Errichtung bzw. Erweiterung von öffentlichen Kinderspielplätzen zur Verfügung.
KLAGENFURT. Weil Kinderspielplätze in den Gemeinden zur wichtigen Basisinfrastruktur zählen, die auch zur Lebensqualität von Familien beiträgt, hat LHStv. Martin Gruber Ende 2023 eine neue Förderschiene aus der Orts- und Regionalentwicklung dafür ins Leben gerufen. Heute präsentierte er in der Regierungssitzung eine erste Zwischenbilanz, die vor allem eines bestätigt: der Bedarf seitens der Gemeinden für eine Unterstützung von Kinderspielplatz-Projekten ist weiterhin groß. „Es liegen mittlerweile so viele förderwürdige Projekte am Tisch, dass die 2023 veranschlagten Fördermittel nicht ausreichen werden“, so LHStv. Gruber.
Bei Start der Förderschiene waren 250.000 Euro pro Jahr aufgestellt worden. Nun werden die Mittel pro Jahr auf 500.000 Euro verdoppelt, und die Förderaktion bis 2025 verlängert. „Insgesamt steht nun eine Million Euro zur Verfügung, sodass noch mehr Gemeinden das Instrument nutzen können. Vielleicht auch jene, die bisher aufgrund einer schwieriger Budgetlage keinen Antrag gestellt haben“, so Gruber. Die Verlängerung begründet er damit, dass es eine langfristige Förderschiene brauche, um die Gemeinden bei der Schaffung dieser wichtigen Infrastruktur zu unterstützen.
Die Gemeinden können sich dabei zwischen 40 und 60 Prozent der Investitionskosten als Förderung zurückholen. „Wobei gilt: je nachhaltiger die Umsetzung, desto höher der Fördersatz“, so Gruber. Wer für den Kinderspielplatz vorwiegend nachhaltige, nachwachsende Rohstoffe und Materialen verwendet und auf eine naturnahe Gestaltung achtet, erhält als „Nachhaltigkeits-Bonus“ eine um 20 Prozent höhere Förderung. Auch das soll ein Anreiz für Gemeinden sein, in Kinderspielplätze weiter zu investieren.
Quelle: LPD Kärnten
