1,375 Milliarden fließen in Bauprojekte
LH Kaiser, LHStv. Gruber und LR.in Prettner präsentieren das Bauinvestitionsprogramm 2026 des Landes Kärnten: „Wir schaffen und sichern damit Arbeitsplätze und Wohlstand und steigern die Attraktivität Kärntens als Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort“ – Land investiert 557 Millionen Euro, Öffentliche Auftraggeber weitere 818 Millionen Euro. Insgesamt werden 2026 um rund 26 Millionen Euro mehr als im Vorjahr investiert
KLAGENFURT. Die öffentliche Hand wird heuer Bauprojekte mit einem Volumen von 1,375 Milliarden Euro im Bundesland Kärnten vergeben – diese Rekordsumme gaben heute, Dienstag, LH Peter Kaiser, LHStv. Martin Gruber und LR.in Beate Prettner im Anschluss an die Regierungssitzung bekannt. Gegenüber 2025 ist das eine Steigerung von rund 26 Millionen Euro.
„Die Bauaufträge der öffentlichen Hand schaffen nicht nur Beschäftigung und sichern Arbeitsplätze, sondern sind auch eine wichtige Investition in die Zukunft des Lebens-, Arbeits-, und Wirtschaftsstandortes Kärnten“, betonte LH Peter Kaiser. Er untermauerte dies mit folgenden Zahlen: Seitens des Landes werden 149 Millionen Euro in Bauprojekte aus dem Bereich Soziales, Wohnen und Beschäftigung investiert, in die Wasserwirtschaft fließen 84 Millionen Euro und in den Gemeinden werden Baulose mit einem Volumen von 71 Millionen Euro vergeben. „Die von der öffentlichen Hand vergeben Baulose, sind nicht nur eine wichtiger Impulsgeber für die Bauwirtschaft, sondern auch ein wichtiges Steuerungsinstrument des Arbeitsmarktes: Indem wir unsere Aufträge vergeben, sorgen wir für Arbeit am Bau und den Baunebengewerben, auch wenn die Investition aus dem Privatbereich abnehmen. Dass diese Strategie funktioniert, belegen die Beschäftigungszahlen, die in Kärnten deutlich geringere Schwankungen aufweisen, als in Restösterreich“, führte Kaiser aus.
Doch nicht nur das Land Kärnten, sondern auch andere öffentliche Bauträger investieren kräftig in Kärnten. Insgesamt werden Baulose mit einem Volumen von 818 Millionen Euro vergeben. So wird beispielsweise der Kärntner Energieversorger Kelag 347 Millionen Euro investieren.
LHStv. Martin Gruber zeigte sich erfreut, dass es trotz angespannter finanzieller Rahmenbedingungen gelungen ist, das Investitionsvolumen zu steigern. „Im Kärntner Straßenbau beispielsweise werden die Baumaschinen in gewohnter Art und Weise rollen, in allen Regionen werden Bauprojekte umgesetzt“, fasste Gruber zusammen. Heuer werden 46 Millionen Euro in die Kärntner Straßen und Brücken investiert. Rund 220 Bau- und Planungsprojekte werden in 70 Kärntner Gemeinden umgesetzt. (Siehe detaillierte Presseaussendung). Auch diese Mittel sind in der gesamten Bauinvestitionssumme des Landes in Höhe von über 557 Millionen enthalten.
Gesundheitsreferentin Beate Prettner gab bekannt, dass dieses Jahr 94 Millionen Euro in die Kärntner Fondskrankenanstalten investiert werden. „Das ist ein starkes Bekenntnis zu einer modernen, sicheren und wohnortnahen Versorgung. Die Investitionen umfassen sowohl Bauprojekte als auch modernste Medizintechnik, Robotik und Digitalisierung“, berichtete Prettner. Baumaßnahmen finden in jedem Spital statt, jeweils ein neuer OP-Roboter wird in das Klinikum Klagenfurt, das LHK Villach und die das Krankenhaus St. Veit einziehen. „Damit stärken wir nicht nur unsere Gesundheitsversorgung, sondern setzen gleichzeitig einen kräftigen Konjunkturimpuls für die regionale Wirtschaft“, so Prettner.
Quelle: Regierungsbüros
Fotohinweis: LPD Kärnten/Vouk
