Der Sicherheitsgipfel des Landes tagte wieder
LH Fellner und LHStv. Gruber im Austausch mit Fachleuten
KLAGENFURT. Politik, Behörden, Fachabteilungen, Einsatzkräfte, Bundesheer, Organisationen und Fachleute stimmen sich in Kärnten eng und regelmäßig zu Sicherheitsthemen ab. Heute, Freitag, fand wieder solch ein Sicherheitsgipfel statt. Seitens der Landesregierung nahmen Landeshauptmann Daniel Fellner und LHStv. Martin Gruber teil. Ein großes Thema war die Lage in der Ukraine sowie im Mittleren und Nahen Osten, die Oberst Thomas Enenkel vom Österreichischen Bundesheer in einem Vortrag erörterte. Ebenso ging es um das Thema Asyl.
So sagte Fellner, dass auch bei der Flüchtlingsreferentenkonferenz ein restriktiverer Kurs festgelegt worden sei. Dabei gehe es zum Beispiel um Rückführungen und den Stopp von Sozialmissbrauch. Fellner hob außerdem, auch im Zuge der Landeshauptleutekonferenz angestoßene, Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamtes hervor. „Dabei soll es insbesondere auch um steuerliche Entlastungen gehen“, erklärte er. Aus aktuellem Anlass wichtiges Thema waren zudem Gefahren durch die Hitzewelle. Betont wurde, dass die Hitze als Naturgefahr ernst zu nehmen sei, sie kann zu massiven gesundheitlichen Belastungen führen.
Bei der Landeshauptleutekonferenz ist es laut Fellner außerdem um das ÖGK-Tarifmodell für Krankentransporte gegangen. Die derzeitige pauschalierte Abgeltung orientiere sich nicht ausreichend an den realen Aufwendungen für Personal, Fahrzeuge, Infrastruktur und Betrieb, sagte er. Zur Generalprobe der „Starnacht am Wörthersee“ habe das Land als Dankeschön wieder 1.000 Ehrenamtliche eingeladen, berichtete Fellner. „Die Karten waren innerhalb von neun Stunden weg“, konnte er mitteilen.
LHStv. Gruber ging als Agrarreferent auf das Thema Dürre ein, welche die Versorgungssicherheit massiv beeinträchtigen könne. Durch den Regen der vergangenen Wochen habe sich die Lage wieder etwas entspannt, aber wir befinden uns gerade wieder in der nächsten Hitzewelle. In diesem Zusammenhang verwies Gruber darauf, dass Kärnten und Österreich über ein sehr gutes Versicherungssystem verfügen, das durch Beiträge der öffentlichen Hand landwirtschaftliche Betriebe entlaste.
Quelle: Büros LH Fellner/LHStv. Gruber
Foto: LPD Kärnten/Kuess
