Landtag: LHStv. Gruber in Aktueller Stunde: „Kärnten braucht Perspektiven, kein Schlechtreden“
LHStv. Gruber: Finale Lösung der Hypo/Heta-Causa, Errichtung Traumzentrum, Sicherheitsausbau B317 und 185 Zukunftsprojekte als Meilensteine für Standort Kärnten
KLAGENFURT. Die aktuelle Stunde im Kärntner Landtag wurde heute, Donnerstag, zum Thema „Maßnahmen und Investitionen für den Standort Kärnten“ abgehalten. Seitens der Landesregierung meldete sich LHStv. Martin Gruber zu diesem Thema zu Wort.
In seiner Rede im Landtag hob Gruber hervor, dass Kärnten als Standort riesengroßes Potential biete: „Die Frage ist nur, ob wir den Mut haben, dieses Potential auch zu nutzen.“
Für Gruber stehen hier Investitionen an erster Stelle. Den Vorwurf, dass die Regierung nur verwalte, anstatt zu gestalten, ließ Gruber nicht gelten. Gruber nannte konkret drei große Meilensteine, die entscheidend für den Standort Kärntens seien: „Die finale Lösung der Hypo/Heta-Causa mit 450 Mio. für die Schuldentilgung in Kärnten, die geplante Errichtung des Traumazentrums in Kooperation mit der AUVA sowie die Lösung des Sicherheitsausbaus der B317.“ Für diesen Ausbau gäbe es einen konkreten Zeitplan und eine konkrete Finanzierung: „Das ist ein Meilenstein für die Menschen, die Region und den Standort Kärnten.“
Zusätzlich hob Gruber noch die Realisierung von 185 Zukunftsprojekten hervor, die bis zum Ende dieser Legislaturperiode in Umsetzung gebracht werden sollen. Damit seien Investitionen in der Höhe von 3 Milliarden Euro verbunden. Die Kärntnerinnen und Kärntner werden diese Projekte sehen und spüren werden, weil es sich um bauliche Investitionen handle, so Gruber.
Er nannte die Interkommunale Betriebsansiedelung an vier Pilot-Standorten, den Internet Exchange Knotenpunkt ALPSix oder Thema Kongresstourismus Kärnten, in den in Klagenfurt und Millstatt investiert werden. Abschließend erklärte Gruber: „Wir brauchen ein Commitment für ein starkes Kärnten zu arbeiten und Perspektiven schaffen, anstatt alles nur schlechtzureden.“
Quelle: Büro LHStv. Gruber
Foto: LPD Kärnten/Vouk
