Junge Kärntner Harmonika-Musikerinnen und Musiker gehören zur Weltklasse

LH Fellner und LHStv Gruber ehren die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Harmonika-Staats- und Weltmeisterschaften „als sichtbares Zeichen der Anerkennung, des Dankes und des Stolzes des Landes“ – zwei Goldene Lorbeeren mit Brillanten für außerordentliches Ehrenamt vergeben

KLAGENFURT. Schwungvoll wurde gestern, Mittwoch, im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung die Ehrung von 23 jungen Harmonikaspielerinnen und -spielern von den Poggersdorfer Knirpsen einbegleitet. Christian Kramser begrüßte als Moderator dieser Feierstunde LH Daniel Fellner und LHStv Martin Gruber sowie Nationalrat Johann Weber und Landesjägermeister Walter Brunner sowie die vielen jungen musikalischen Talente und ihre Eltern und Familienmitglieder.

Die 23 Kinder und Jugendliche der Musikschulen Katolnig, Suschnig, Pöllinger und Feldkirchen-Patergassen waren bei der in Südtirol über die Bühne gegangenen Harmonika Staats- und Weltmeisterschaft dabei und äußerst erfolgreich, sind doch Harmonika-Staats- und Weltmeister unter den jungen Leuten. „Diesen Erfolg wollen wir feiern und herzeigen. Das Land möchte mit dieser Urkundenverleihung an die vielen erfolgreichen Musikerinnen und Musiker seinen Stolz sichtbar machen, seine Wertschätzung und Anerkennung ausdrücken. Daher auch der besondere Rahmen hier mit dem Spiegelsaal“, sagte Fellner. All diese jungen Menschen seien bereit, wesentlich mehr zu leisten, als von ihnen im Schulalltag verlangt wird.

„Es geht euch dabei nicht einmal um euch selbst. Ihr begeistert mit eurem Hobby Menschen, bereitet Freude und seid Vorbild für andere“, so Fellner weiter, der gemeinsam mit Gruber jeder einzelnen Teilnehmerin, jedem einzelnen Teilnehmer an den Staat- und Weltmeisterschaften für die Erfolge eine Urkunde verliehen. Fellner dankte auch allen, die das Musizieren der Kinder und Jugendliche sowie die Erfolge möglich machen. „Eltern, Großeltern, die den Sprösslingen das Musizieren ermöglichen, die wöchentlich zu den Musikstunden fahren, die die anfangs schiefen Töne beim Üben hören müssen, die Musikpädagoginnen und -pädagogen, die die Grundlagen für die Erfolge schaffen – sie alle leisten ebenso mehr, als der Alltag es von ihnen verlangt“, erklärte Fellner.

Die 23 Kärntner Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten sich unter 255 Harmonikaspielerinnen und -spieler in Südtirol bei der Staats- und Weltmeisterschaft messen.
Im Zuge der Feierstunde vergaben Fellner und Gruber auch zwei Goldene Lorbeeren mit Brillanten an Menschen, die im Ehrenamt außergewöhnliches geleistet haben. Albert Wutscher aus dem Lavanttal und Heinrich Oberlerchner aus Oberkärnten sind beide, Zeit ihres Lebens, dem Ehrenamt verpflichtet, stehen freiwillig im Dienst der Gemeinschaft und prägen ihre gesamte Region durch ihr Engagement.

Albert Wutscher, seit Jahrzehnten in Vereinen tätig, ist auch der Vater des Apfelfestes im Lavanttal, wirkte wesentlich bei der Landesausstellung in St. Paul im Lavanttal mit und zeichnet sich in seinen ehrenamtlichen Funktionen durch Verlässlichkeit, Bescheidenheit und Tatkraft aus, so die Laudatorin, Christiane Ogris.

Heinrich Oberlerchner ist seit über 70 Jahren ehrenamtlich tätig hat mit Musik als Sänger aller Stimmlagen, als Chorleiter, als Komponist und Kapellmeister junge Menschen zur Musik gebracht und sein Publikum begeistert. Persönliche Opfer, Kraft, Können und Leidenschaft für das, was er tut, zeichnen Oberlerchner aus. Auch er hat es mit seiner Musik geschafft, eine gesamte Region zu prägen. Der Goldene Lorbeer mit Brillanten ist die höchste Auszeichnung, die das Land in dieser Kategorie vergeben kann.

Quelle: Büro LH Fellner
Foto: LPD Kärnten/Jannach