Kärntner Landeswappen für globalen Player „Lam Research“

40 Jahre weltweiter Stützpunkt, innovativer Entwickler und zentraler Bestandteil der globalen Halbleiterindustrie mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit: BK Stocker, LH Fellner, LR Schuschnig und LR.in Prettner überbringen Villacher Tech-Unternehmen das Landeswappen

Villach. Das 40. Jubiläum feiert das weltweit agierende Tech-Unternehmen „Lam Research“ in Villach. Lam Research Corporation (NASDAQ: LRCX) ist ein globaler Anbieter und ebenso weltweit führender Produzent von innovativen Wafer-Fertigungsanlagen und Dienstleistungen für die Halbleiterindustrie, dessen Erfolgsweg in Kärnten begann.

Als wichtigem Bestandteil der Halbleiterindustrie und der Wirtschaft in Kärnten wurde dem Unternehmensstützpunkt in Villach von LH Daniel Fellner, LR Sebastian Schuschnig und LR.in Beate Prettner im Beisein von Bundeskanzler Christian Stocker und Bürgermeister Günther Albel das Landeswappen, welches ab sofort offiziell auf all seinen Kommunikationskanälen aufscheinen darf, überreicht. Der Standort Villach ist ein wichtiger Bestandteil des Lam-Netzwerks von Produktions- und F&E-Standorten auf der ganzen Welt.

Die Anlagen und Dienstleistungen von Lam ermöglichen es Kunden, kleinere und leistungsfähigere Geräte herzustellen. Tatsächlich wird heute fast jeder moderne Chip mit Lam-Technologie hergestellt.

„1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 40 Nationen geben heute und hier ein unglaubliches Bild ab: Kärnten ist nicht nur das schönste Land der Welt, es präsentiert sich innovativ, international und zukunftsgerichtet“, sagte LH Fellner beim Festakt am Firmengelände von LAM vor der gesamten Belegschaft, die mit einem großen Applaus Kärntens Vorzüge quittierten. Fellner verwies auf die Voraussetzungen, die Kärnten international tätigen Unternehmen mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus der ganzen Welt, wie LAM Research, bieten könne. „Arbeiten und wohnen auf Top-Level und dazu Bildungseinrichtungen von der mehrsprachigen Elementarstufe bis hin zu Fachhochschulen und Universitäten kann Kärnten globalen Playern bieten. Diese Voraussetzungen sind für Betriebsansiedlungen in unserem Land essentiell“, so Fellner. 180 Nationen würden in Kärnten leben und ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes leisten, wie all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von LAM Research. „Als Landeshauptmann und Technologiereferent bin ich sehr stolz, ein solches Vorzeigeunternehmen, das für die größten und bekanntesten Chiphersteller auf der Welt produziert, in Kärnten zu wissen.“

„40 Jahre Lam Research in Villach stehen für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte und zeigen eindrucksvoll, wie sich Kärnten als international anerkannter Hightech-Standort etabliert hat. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind Unternehmen wie Lam Research ein wichtiger Stabilitätsfaktor für unseren Standort – sie investieren in Forschung, Innovation und hochqualifizierte Arbeitsplätze und schaffen damit nachhaltige Wertschöpfung. Davon profitiert nicht nur die Region Villach, sondern das ganze Bundesland Kärnten! Das Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens ist dafür eine würdige Auszeichnung und zugleich Bestätigung dieser Erfolgsgeschichte. Ich gratuliere dem gesamten Team herzlich zu diesem besonderen Meilenstein und wünsche dem Unternehmen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und Innovationskraft“, hielt Wirtschaftslandesrat Schuschnig fest.

„Das Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens zu erhalten, ist eine große Ehre und spiegelt das Engagement, die Kompetenz und den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Villach wider“, sagte Aaron Fellis, Corporate Vice President und General Manager, Wet Equipment Technology Systems bei Lam Research, der die Auszeichnung im Rahmen der heutigen Feier entgegennahm. „Seit 40 Jahren unterstützt unser Team in Villach weltweit Kunden dabei, einige der komplexesten Herausforderungen in der Halbleiterfertigung zu bewältigen, und leistet zugleich einen Beitrag zu Innovation, Talententwicklung und nachhaltigem Wachstum hier in Kärnten. Wir fühlen uns durch diese Anerkennung sehr geehrt und danken dem Land Kärnten sowie den Menschen in der Region für die langjährige Unterstützung.“

Von Bürgermeister Albel erhielt die Unternehmensführung ein „großes Kirchtags-Herz. Der heutige Tag sein ein Beleg dafür, dass Innovation und Tradition einander nicht ausschließen. Immer, wenn LAM etwas zu feiern habe, falle dieses Fest in die Zeit des Kirchtages in Villach. „LAM ist ein Meilenstein in der Halbleiterindustrie, aber auch in der Geschichte der Stadt Villach, die sich vor 40 Jahren vorgenommen hat, zur High-Tech-Stadt im Süden Österreichs zu werden. Millionen-Investitionen später sind wir das nun auch“, erklärte Albel.

BM Stocker gratulierte dem Unternehmen zur Erfolgsgeschichte „es von der kleinen Firma zu einem führenden Unternehmen weltweit geschafft zu haben mit Mitarbeitern, die eine Vision haben und mit ihrer Kompetenz diese auch in die Realität umsetzen“. Diese 40 Jahren würden zeigen, was in Österreich möglich ist, sie beweisen Weitblick und Innovationsgeist.

Die Wurzeln von Lam in Österreich reichen bis ins Jahr 1986 zurück, als SEZ gegründet wurde, ein Pionier der Einzelwafer-Reinigungstechnologie, der seit 2008 zu Lam Research gehört. 1992 startete SEZ in Villach durch. Schließlich wurde 2008 die SEZ-Gruppe als Spin-Clean-Division von Lam übernommen.
Außerdem wurde schon 1999 hat die damalige SEZ ein Lehrlingsausbildungszentrum eröffnet, um lokale Arbeitskräfte fortbilden zu können. Zudem fand 2013, nach der Übernahme durch Lam die Installation eines fortschrittlichen Reinraumlabors statt.

Der Firmenstandort wird seit 1997 ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben, seit 2018 bis heute wurden 5500 Photovoltaik-Solarmodule installiert, die zusammen mit 2.8 Megawattstunden am Tag 350 Villacher Haushalte mit Strom versorgen können. Lam übernahm dazu 2022 das Salzburger Unternehmen SEMSYSCO und erweiterte seine Advanced-Packaging-Kompetenz für Chips und Chiplets.

Darüber hinaus wurde vor zwei Jahren nicht nur ein neues multifunktionales Gebäude für Produktion und Logistik eingeweiht, sondern der Firma wurde auch das Villacher Stadtwappen verleihen.
Zusätzlich sind im Unternehmen Angestellte aus mehr als 40 Nationen beschäftigt, die sich auch ehrenamtlich bei Organisationen wie der Villach Westbahnhoffnung, die Diakonie de La Tour und dem Haus Herrnhilf engagieren.

Quelle: LH Fellner, LR Schuschnig
Foto: LPD Kärnten/Höher