Kärntner Volkspartei: „Wo bleibt die Solidarität der SPÖ mit unseren Bauern?“
Gruber: Existenzbedrohte Bauernfamilien brauchen jetzt Hilfe statt politischer Tauschgeschäfte, Vizekanzler setzt Versorgungssicherheit aufs Spiel
Die Kärntner Volkspartei übt angesichts der weiterhin ausstehenden Einigung auf Dürrehilfen scharfe Kritik an der Haltung der Bundes-SPÖ. Während viele landwirtschaftliche Betriebe aufgrund der außergewöhnlichen Trockenheit mit massiven Ernteausfällen und wirtschaftlichen Schäden kämpfen, gibt es innerhalb der Bundesregierung weiterhin keine Einigung über die notwendigen Unterstützungsmaßnahmen.
„Ich frage mich schon: Wo bleibt hier das viel zitierte Solidaritätsprinzip der Sozialdemokratie? Wenn bäuerliche Familien unverschuldet durch extreme Wetterbedingungen in wirtschaftliche Bedrängnis geraten, dann muss Solidarität auch für sie gelten“, betont Landeshauptmann-StV., Landesparteiobmann Martin Gruber.
Besonders kritisch sieht Gruber, dass die dringend benötigten Hilfen mit anderen politischen Vorhaben verknüpft werden und appelliert dabei besonders an das solidarische Verantwortungsbewusstsein des Vizekanzlers:
„Die Existenz unserer Bauernfamilien darf nicht zum Gegenstand politischer Tauschgeschäfte werden. Wer jetzt Hilfe braucht, dem müssen wir helfen. Punkt. Über andere politische Fragen kann und muss man gesondert verhandeln.“
Für Gruber geht es dabei um weit mehr als um die Unterstützung einer einzelnen Berufsgruppe:
„Unsere Bäuerinnen und Bauern stehen jeden Tag auf, arbeiten hart und sorgen dafür, dass hochwertige heimische Lebensmittel auf unseren Tellern landen. Sie erhalten unsere Kulturlandschaft und sichern gerade im ländlichen Raum Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Eine starke heimische Landwirtschaft ist eine Frage der Versorgungssicherheit und damit eine Frage der Sicherheit unseres Landes.“
Gerade Kärnten sei von einer kleinstrukturierten, familiengeführten Landwirtschaft geprägt. Umso wichtiger sei es, Betriebe in außergewöhnlichen Notsituationen nicht alleine zu lassen.
Gruber fordert die SPÖ auf Bundesebene daher auf, rasch den Weg für eine Lösung freizumachen:
“Unsere Republik hat in Krisenzeiten immer zusammengehalten und die unterstützt, die notgedrungen Hilfe brauchen. Dieser Grundsatz sollte gerade auch für die Bäuerinnen und Bauern gelten, die jahrzehntelang hart arbeiten, Verantwortung übernehmen und uns mit Lebensmitteln versorgen.“
„Unsere Bauern brauchen jetzt keine ideologischen Debatten und keine weiteren politischen Bedingungen. Sie brauchen Verlässlichkeit, Planungssicherheit und eine rasche Entscheidung. Die Bundes-SPÖ muss ihre Blockadehaltung beenden und ihrer Verantwortung gegenüber dem ländlichen Raum gerecht werden.“
Unsere Bäuerinnen und Bauern können sich auf die Kärntner Volkspartei verlassen. Wer für unser Land arbeitet und unsere Versorgung sichert, verdient in schwierigen Zeiten nicht neue Hürden, sondern unsere Unterstützung.
Quelle: Kärntner Volkspartei
Foto: Kärntner Volkspartei (Symbolfoto)
