Aktivpension beschlossen: Gruber und Scheucher-Pichler begrüßen Entlastung

Mit dem heutigen Beschluss der Aktivpension im Nationalrat wird freiwilliges Weiterarbeiten über das gesetzliche Pensionsalter hinaus künftig finanziell attraktiver. LH-Stellvertreter Martin Gruber sieht darin einen Schritt für mehr Leistungsgerechtigkeit und eine Stärkung der Betriebe. Nationalratsabgeordnete Elisabeth Scheucher-Pichler betont die Wertschätzung und Wahlfreiheit für aktive Seniorinnen und Senioren.

Klagenfurt/Wien – Mit dem heutigen Beschluss der Aktivpension im Nationalrat wird ein zentraler Grundsatz der Volkspartei umgesetzt: Leistung muss sich lohnen. Menschen, die nach Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters freiwillig weiterarbeiten, werden ab 1. Jänner 2027 steuerlich und bei den Sozialversicherungsbeiträgen entlastet. ÖVP-Landesparteiobmann und LH-Stellvertreter Martin Gruber sieht darin einen wichtigen Schritt für mehr Leistungsgerechtigkeit und zugleich eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes.

„Wer mehr leistet, muss auch mehr davon haben. Leistung, Fleiß und Eigenverantwortung dürfen in unserem Land nicht durch hohe Abgaben ausgebremst werden. Wer bereit ist, anzupacken, Verantwortung zu übernehmen und freiwillig länger zu arbeiten, soll dafür auch einen spürbaren finanziellen Vorteil haben. Mit der Aktivpension schaffen wir mehr Fairness für jene, die mehr beitragen“, betont Gruber.

Von der neuen Regelung profitieren auch die heimischen Betriebe: Erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können länger im Berufsleben bleiben, wertvolles Know-how bleibt erhalten und zusätzliche Fachkräfte stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Mit der Aktivpension wird ein steuerlicher Freibetrag von bis zu 1.250 Euro monatlich beziehungsweise 15.000 Euro jährlich geschaffen. Zusätzlich werden Menschen, die über das Regelpensionsalter hinaus erwerbstätig bleiben, bei den Pensionsversicherungsbeiträgen entlastet.

Die Obfrau des Kärntner Seniorenbundes und Nationalratsabgeordnete Elisabeth Scheucher-Pichler sieht darin ein wichtiges Signal für die ältere Generation: „Unsere Seniorinnen und Senioren haben über Jahrzehnte gearbeitet und wesentlich zum Wohlstand unseres Landes beigetragen. Viele möchten auch nach Erreichen des Pensionsalters aktiv bleiben und ihre Erfahrung weitergeben. Entscheidend ist: Niemand muss länger arbeiten. Aber wer freiwillig weiterarbeiten möchte, soll gute Rahmenbedingungen vorfinden und finanziell davon profitieren. Das ist eine Frage der Wertschätzung und der Wahlfreiheit.“

Gruber abschließend: „Mit der Aktivpension setzen wir einen klaren Grundsatz um: Einsatz soll sich auszahlen. Gleichzeitig stärken wir unsere Betriebe, indem Erfahrung und Know-how länger erhalten bleiben. Davon profitieren die Menschen und unser Wirtschaftsstandort.“

Weitere Informationen zur Aktivpension sowie zu den neuen Rahmenbedingungen gibt es unter:
https://www.dievolkspartei.at/aktivpension

Mit dem Aktivpensionsrechner kann individuell berechnet werden, wie sich die neue Regelung finanziell auswirkt:
https://aktivpensionsrechner.at/

Quelle: Kärntner Volkspartei
Foto: Kärntner Volkspartei (Beispielfoto)