„Lange Nacht der Chöre“ mit neuem Rekord an Sängerinnen und Sängern
LH Kaiser und LHStv. Gruber bei Eröffnung – Dank an alle ehrenamtlich Tätigen
KLAGENFURT. Für ein einzigartiges Klangerlebnis sorgten am Mittwoch 66 Kärntner Chöre und Ensembles mit insgesamt über 1.300 Sängerinnen und Sängern. Sie kamen in der Klagenfurter Altstadt zur neunten „Langen Nacht der Chöre“ zusammen und sorgten dabei für einen neuen Rekord an Akteurinnen und Akteuren. Die Eröffnung vor dem Klagenfurter Dom nahm Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser vor, auch LHStv. Martin Gruber war unter den Besucherinnen und Besuchern. Die einzelnen Gruppen hatten je halbstündige Auftritte an zwölf verschiedenen Orten. Darunter waren auch das Verwaltungsgebäude des Landes, der Spiegelsaal der Landesregierung und der Wappensaal im Landhaus.
„Kärnten braucht seine Sängerinnen und Sänger“, betonte Kaiser. Er dankte allen, die ehrenamtlich in Gesang und Volkskultur tätig sind. Besonderen Dank richtete er an den Organisator Horst Moser für Planung und Durchführung dieser Veranstaltung. Singen habe in Kärnten einen ganz besonders hohen Stellenwert. Das Land werde auch weiterhin alles tun, um die daraus entstehende wichtige Gemeinschaftspflege und vor allem auch die Weiterentwicklung des singenden Nachwuchses zu unterstützen. Als Kulturreferent konnte Kaiser ankündigen, dass von 3. bis 5. Oktober Jugendchöre aus ganz Österreich nach Kärnten kommen werden.
Der Kärntner Sängerbund veranstaltete bereits 2017 die erste „Lange Nacht der Chöre“ in Klagenfurt, alle Ausgaben wurden vom ORF Kärnten begleitet. Sängerbund-Obmann Horst Moser dankte allen Teilnehmenden und Unterstützern. Kärnten habe über 1.000 Chöre, von denen 350 beim Sängerbund sind. Darüber, dass sich „das Land der Sängerinnen und Sänger in der Klagenfurter Innenstadt präsentiert“, freute sich auch Bürgermeister Christian Scheider in seinen Grußworten. Ebenfalls bei der Eröffnung anwesend waren Landtagspräsident Reinhart Rohr, Dompfarrer Peter Allmaier, Kulturabteilungsleiterin Brigitte Winkler-Komar und der frühere Landtagspräsident Rudi Schober.
Quelle: LPD Kärnten
Fotohinweis: LPD Kärnten/Just
