Rekordjahr: „Kärnten radelt“ 65-mal um den Globus
LHStv. Gruber & LR Schuschnig: „Kärnten radelt 2025“ bringt neue Rekordzahlen – Über 2.600 Teilnehmer legten 2,6 Mio. Kilometer am Fahrrad zurück – Sieger der Mitmach-Aktion ausgezeichnet – Land Kärnten investiert 2025 sechs Mio. Euro in Radinfrastruktur
KLAGENFURT. In der heurigen Radsaison wurde in Kärnten kräftig in die Pedale getreten: Über 2.600 begeisterte Radfahrer nahmen in diesem Jahr an der beliebten Mitmach-Aktion „Kärnten radelt“ teil. „Gemeinsam wurden mehr als 2,6 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das bedeutet nicht nur ein sattes Plus von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sondern entspricht in etwa einer Distanz von 65 Erdumrundungen.
Damit wurde die heurige Auflage zur erfolgreichsten seit Bestehen der Aktion. „Diese Zahlen zeigen, dass unsere Initiative von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird. Radfahren ist in Kärnten weiter voll im Trend. Immer mehr Menschen nutzen das Rad, sei am Weg in die Arbeit, in der Freizeit oder im Kärnten-Urlaub. Mit der Initiative ‚Kärnten radelt‘ wollen wir Bewusstsein schaffen und dazu motivieren, das Rad verstärkt im Alltag zu nutzen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Landesrat Sebastian Schuschnig.
Bereits zum siebten Mal fand die Aktion, die vom Land finanziert und vom Verein „Gerade“ durchgeführt wird, statt. Mehr als 380 Betriebe, Gemeinden, Vereine, Schulen und Hochschulen nahmen heuer daran teil – so viele wie noch nie zuvor. Fast eine halbe Million Tonnen CO2 konnte so eingespart werden. Von März bis Ende September, hatten alle „Kärnten radelt“ Teilnehmer die Chance, eifrig Radkilometer zu sammeln. Die Fleißigsten wurden gestern Abend im Zuge der Abschlussveranstaltung im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung geehrt. Ausgezeichnet wurden all jene Gemeinden, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Vereine, die während der Aktion die höchste Beteiligungsquote unter Ihren Bürgern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Mitgliedern und Schülerinnen sowie Schülern bzw. Universitätsangehörigen erreichen konnten.
Die positive Resonanz der Mitmach-Initiative „Kärnten radelt“ zeige einmal mehr, dass man mit der Schwerpunktsetzung beim Thema Radfahren richtig liege, ist Gruber überzeugt. „Die Rekordzahlen sind ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Wir wollen, dass Radfahren weiter an Bedeutung gewinnt. Dafür braucht es Bewusstseinsbildung, aber vor allem auch die entsprechenden Rahmenbedingungen“, ergänzt Schuschnig. Daher werde das über 1.300 Kilometer umfassende überregionale Kärntner Radwegenetz laufend weiterentwickelt und das Angebot ausgebaut. „Wir investieren konsequent in den Ausbau der Radinfrastruktur und in die Modernisierung und Instandhaltung unserer Radwege. Alleine 2025 nehmen wir sechs Millionen Euro dafür in die Hand“, betont Gruber.
Die Maßnahmen reichen dabei von Lückenschlüssen bis hin zu groß angelegten Sanierungen, wie der Radweg entlang der B99 durch die Lieserschlucht. Mit über 21 Millionen Euro Gesamtinvestitionsvolumen handelt es sich dabei nicht nur um das größte Radwegeprojekt des Landes, sondern auch um ein europaweites Leuchtturmprojekt. Weitere Schwerpunkte sind die Fortführung der Generalsanierung des R1 Drauradweges oder auch Lückenschlüsse wie beispielsweise am R5B Gurktal Radweg zwischen Weitensfeld und Altenmarkt, am Glockner Radweg sowie am R7 Friesacher Radweg im Bereich Klagenfurt-Mageregg.
Für die Gewinner von „Kärnten radelt 2025“ gab es neben Urkunden auch heuer wieder hochwertige Preise, die vom Land Kärnten sowie von den Sponsoren Papin Sport, Kelag, den Bergbahnen Petzen, Weissensee, Nassfeld und Bad Kleinkirchheim, Kärnten Werbung und Wörthersee Tourismus zur Verfügung gestellt wurden.
Daten zur Kampagne “Kärnten radelt 2025”.
Quelle: LPD Kärnten
Fotohinweis: LPD Kärnten/Wajand
