3,5 Mio. Euro für Schutzmaßnahmen am Lengholzerbach, Land Kärnten mit 910.000 Euro beteiligt
LHStv. Gruber und LR.in Lagger-Pöllinger: Land Kärnten investiert in mehr Sicherheit für Lengholz – Schutz vor Hochwasser und Muren wird gezielt ausgebaut
KLAGENFURT. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 3,5 Millionen Euro werden am Lengholzerbach in der Gemeinde Kleblach-Lind umfangreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt. Die Kärntner Landesregierung beteiligt sich mit insgesamt 910.000 Euro an der Finanzierung. Ziel ist es, den Siedlungsraum Lengholz sowie wichtige Infrastruktureinrichtungen künftig besser vor Hochwasser- und Murenereignissen zu schützen.
„Wer schon einmal erlebt hat, wie schnell Wasser und Geröll zur Gefahr werden können, weiß, wie wichtig Schutzmaßnahmen sind. Für die Menschen in Lengholz bedeutet dieses Projekt mehr Sicherheit für ihr Zuhause, ihre Wege und ihren Alltag. Wir investieren hier in Vorsorge, damit Familien und Betriebe vor Ort mit mehr Vertrauen in die Zukunft blicken können“, betont Wasserreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.
Das Verbauungsprojekt wird über das Straßenbaureferat von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber mitfinanziert. „Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung und der Infrastruktur in Lengholz sowie der gesamten Region. Sie schützen Siedlungsräume sowie landwirtschaftliche Flächen und sichern zugleich wichtige Verkehrsverbindungen. Deshalb leisten wir auch hier einen finanziellen Beitrag. Ein sicheres und funktionierendes Straßennetz ist eine zentrale Grundlage für die Lebensqualität im ländlichen Raum“, betont Gruber.
Die bestehenden Schutzbauwerke am Lengholzerbach stammen teilweise aus früheren Jahrzehnten und reichen für heutige Anforderungen nicht mehr aus. Insbesondere die Hochwasserereignisse der Jahre 2019, 2020 und 2023 haben den zusätzlichen Handlungsbedarf deutlich gezeigt. Ziel des Projektes ist es, den gefährdeten Siedlungsraum Lengholz sowie wichtige Infrastruktureinrichtungen im Unterlauf künftig besser vor den Auswirkungen eines 150-jährlichen Hochwasserereignisses und möglichen Murenabgängen zu schützen.
Das Projekt wird im Rahmen des Schutzwasserverbandes Goldeck umgesetzt, der mehrere Gemeinden der Region bei Maßnahmen zum Schutz vor Naturgefahren bündelt. Von den insgesamt 910.000 Euro Landesanteil entfallen 700.000 Euro auf Wasserwirtschaft und Wildbachverbauung sowie 210.000 Euro auf Straßen und Brücken. Die Umsetzung der Schutzmaßnahmen ist für die Jahre 2026 bis 2028 vorgesehen.
Quelle: Büros LHStv. Gruber/LR.in Lagger-Pöllinger
Foto: LPD/Bauer
