Landesförderung für Fernwärme-Netz in Radenthein und Döbriach

LR Schuschnig: 93 Fernwärmeanschlüsse, rund 3.600 kW Anschlussleistung und 1.400 Tonnen CO₂-Einsparung pro Jahr – Rund 530.000 Euro Landesförderung wurden genehmigt – Seit 2023 wurden kärntenweit 51 Fernwärmeprojekte mit Landesförderungen von rund 4,2 Millionen Euro umgesetzt

KLAGENFURT. Auf Antrag von Energiereferent LR Sebastian Schuschnig hat die Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung eine Förderung von rund 530.000 Euro für das biogene Abwärmenetz in Radenthein und Döbriach genehmigt. Vom Heizwerkstandort in Radenthein werden dabei drei Ortschaften (Radenthein, Döbrich und die Erdmannsiedlung) mit regionaler Fernwärme versorgt.

Durch den Ausbau werden zusätzliche 93 Fernwärmeabnehmer mit einer Gesamtanschlussleistung von rund 3.600 kW an das Netz angeschlossen. Pro Jahr werden dadurch rund 1.400 Tonnen CO₂ eingespart.

„Die Kärntner Energiewende gelingt mit den richtigen Anreizen. Mit dem biogenen Abwärmenetz in Radenthein/Döbriach bleibt die Wertschöpfung in der Region und Haushalte profitieren dabei von leistbarer und nachhaltiger Wärme. Gleichzeitig wird messbar CO₂ eingespart“, so Schuschnig.

Bund und Land tragen gemeinsam 30 Prozent der förderbaren Investitionskosten, die insgesamt rund 4,42 Millionen Euro betragen.

Wie Schuschnig weiters informiert, wurden seit dem Beginn der Legislaturperiode im Jahr 2023 kärntenweit insgesamt 51 Fernwärmeprojekte umgesetzt. Die vom Energiereferat des Landes ausbezahlten Förderungen für diese Projekte betrugen rund 4,2 Millionen Euro. Zu den größten Fernwärmeprojekten des Landes zählen neben Radenthein/Döbriach auch das Fernwärmenetz Frantschach-St. Gertraud/Wolfsberg sowie der Fernwärmeausbau in Feistritz im Rosental.

Quelle: Büro LR Schuschnig
Foto: Kärntner Volkspartei (Symbolfoto)

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