B106 Mölltal Straße: Fortsetzung der Generalsanierung eingeleitet
LHStv. Gruber: Land sichert mit heutigem Beschluss Planungsleistungen für alle weiteren Sanierungsabschnitte an der B106 – Erste Planungen starten in diesem Sommer
KLAGENFURT. Auf Initiative von Landeshauptmann-Stellvertreter und Straßenbaureferent Martin Gruber hat die Landesregierung in ihrer Sitzung heute, Dienstag, die Weichen für die Fortsetzung der Generalsanierung der B106 Mölltal Straße gestellt. Beschlossen wurde vom Kollegium die Genehmigung der Planungsleistungen für alle noch ausstehenden Sanierungsblöcke im Ausmaß von rund 900.000 Euro. Damit kann die Rahmenvereinbarung mit dem Bestbieter abgeschlossen werden. Dieser wurde durch ein europaweites Ausschreibungsverfahren bereits ermittelt.
„Die Generalsanierung der Mölltal Straße ist eines der zentralen Infrastrukturprojekte in Oberkärnten. Mit dem heutigen Beschluss werden die notwendigen Planungsleistungen finanziert und danach können Schritt für Schritt die nächsten Bauabschnitte umgesetzt werden“, erklärte Gruber im Anschluss an die Regierungssitzung.
Die fast 70 Jahre alte Fahrbahn zwischen Möllbrücke und Winklern weist zahlreiche Schäden auf, die Verkehrssicherheit und Anrainer beeinträchtigen. Deshalb wird sie seit 2023 in insgesamt acht Sanierungsblöcken und 22 Abschnitten generalsaniert. Nach den bereits umgesetzten oder in Bau befindlichen Blöcken 1 bis 4 betrifft der heutige Beschluss die Planungen für die Blöcke 5 bis 8 mit insgesamt zwölf Abschnitten in den Gemeinden Reißeck, Obervellach, Flattach sowie Stall im Mölltal. Zum Einsatz kommt auch hier die Sanierungsvariante „Neubau-light“: Dabei wird die bestehende Betondecke abgetragen und als Tragschicht wiederverwendet. Der weitere Aufbau erfolgt in Asphaltbauweise.
Die Planungsarbeiten und die Baumaßnahmen an den einzelnen Blöcken erfolgen gestaffelt. So beginnt die Planung für den Abschnitt Polan–Napplach (Block 5) bereits diesen Sommer, die bauliche Umsetzung ist für 2027 vorgesehen.
Insgesamt werden vom Straßenbaureferat in die Generalsanierung über 12 Millionen Euro investiert, wobei die genauen Gesamtkosten nach Abschluss der nun beschlossenen Planungsleistungen vorliegen werden. „Es geht um die Modernisierung der zentralen Verkehrsverbindung des Mölltals, die fortgeführt wird – eine unverzichtbare Lebensader für die Bevölkerung, aber auch für die regionale Wirtschaft und den Tourismus vor Ort“, betonte Martin Gruber.
Quelle: Büro LHStv. Gruber
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