Villacher Straße: Startschuss für sichere Querung beim neuen Heinzelsteg

LHStv. Gruber: Neue Ampelquerung und Neuordnung der Fahrspuren auf der B83 bringen mehr Sicherheit und verbesserten Verkehrsfluss – Land investiert 785.000 Euro, Gesamtkosten betragen 1,37 Millionen Euro – Arbeiten erfolgen teils in Nachtschichten und am Wochenende

KLAGENFURT. Heute, Montag, hat Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber gemeinsam mit den Klagenfurter Stadträten Sandra Wassermann und Julian Geier den Startschuss für die Umbauarbeiten auf der B83 Kärntner Straße (Villacher Straße) im Bereich Heinzelsteg gegeben. Die neue Geh- und Radwegbrücke über den Lendkanal wurde kürzlich fertiggestellt. Daher muss an dieser Stelle auch die Querung der vierspurigen B83 entsprechend adaptiert werden, um den Radweg in Richtung Waidmannsdorf weiterzuführen. Mit knapp 15.000 Fahrzeugen pro Tag zählt dieser Abschnitt zu den am stärksten befahrenen Straßen in Klagenfurt.

„Wer über den neuen Heinzelsteg kommt, muss auch sicher die Villacher Straße queren können. Mit den jetzigen Maßnahmen sorgen wir für eine direkte und sichere Verbindung. Zudem wird der Verkehrsfluss in diesem Bereich spürbar verbessert. Daher investieren wir seitens des Landes rund 785.000 Euro“, so Gruber, der betont, dass es sich hier um ein weiteres Projekt aus dem Radmasterplan Kärnten handelt, das nun umgesetzt wird. Die Stadt Klagenfurt investiert 485.000 Euro in das Projekt, Hofer und Spar beteiligen sich mit je 100.000 Euro.

„Die Radweganbindung an die Universität und den Stadtteil Waidmannsdorf ist mir ein großes Anliegen. Mit der neuen Ampelquerung wird der Heinzelsteg nun optimal eingebunden und ermöglicht eine sichere Querung der Villacher Straße für den Rad- und Fußverkehr. Barrierefrei gestaltet, kommt sie damit allen Nutzerinnen und Nutzern zugute. Dass wir dabei auch den Verkehrsfluss auf der Villacher Straße verbessern können, bedeutet mehr Sicherheit und Effizienz. Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten sowie unseren Partnern Hofer und Spar war dafür entscheidend”, so Verkehrsstadträtin Sandra Wassermann.

Kernstück der Maßnahmen ist eine neue, ampelgeregelte Querung für den Rad- und Fußverkehr über die Villacher Straße. In die Ampelanlage werden auch die bestehenden Ausfahrten der Märkte Hofer und Spar eingebunden. Vom Heinzelsteg aus wird der Geh- und Radweg anschließend sicher in Richtung Waidmannsdorf weitergeführt und bindet so den gesamten Stadtteil samt Universität an das Radwegenetz an.

Zusätzlich wird der Straßenbereich zwischen der Steinernen Brücke und der Paternioner Brücke (Bereich Autohaus Porsche) neu organisiert: Stadteinwärts wird der Verkehr künftig auf einer Fahrspur geführt. Stadtauswärts gibt es eine reguläre Fahrspur und eine eigene Linksabbiegespur, dazu kommt eine Busfahrspur. Eine auf die Verkehrssituation besser abgestimmte Ampelsteuerung soll zudem den Rückstau stadteinwärts verringern und den Verkehrsfluss spürbar verbessern. Abschließend erhält die derzeit desolate Fahrspur auf rund 900 Metern eine neue Asphaltdecke. Die gepflasterte Mittelinsel auf Höhe der Josef-Gruber-Straße wird rückgebaut und asphaltiert.

„Die Villacher Straße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen unserer Stadt. Mit der neuen Querung schaffen wir mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer und sorgen gleichzeitig für einen besseren Verkehrsfluss. Damit investieren wir ganz konkret in eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur und stärken den Standort Klagenfurt“, sagt Wirtschaftsstadtrat Julian Geier.

Die Arbeiten dauern von 23. September bis Ende November und erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Um die Behinderungen im Berufsverkehr möglichst gering zu halten, wird auch in Nachtschichten gearbeitet. Die Asphaltierung erfolgt teils am Wochenende. Stadtauswärts kommt es zu einer Fahrbahnverengung und im Baustellenbereich zu wechselseitigen Spurwechseln. Während der Fräsarbeiten wird der Verkehr händisch geregelt. Eine Umleitung für den Fuß- und Autoverkehr wird über die Wilfriedgasse und die Mozartstraße eingerichtet.

„Eine Baustelle auf einer so wichtigen Verkehrsachse bedeutet natürlich eine Herausforderung. Deshalb setzen wir bewusst auch auf Nachtschichten und Arbeiten am Wochenende. Mein Dank gilt der Stadt Klagenfurt und den Partnern Hofer und Spar für die gute Zusammenarbeit sowie dem bauausführenden Unternehmen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßenbauabteilung“, betont Gruber.

Quelle: Büros LH-Stv. Gruber, LR Schuschnig
Foto: Büros LH-Stv. Gruber, LR Schuschnig