Regionale Projekte lösen Investitionen von 32 Mio. Euro aus

Regionale Projekte lösen Investitionen von 32 Mio. Euro aus

LHStv. Gruber: Kärntner Regionen haben Arbeitsprogramme für 2025 finalisiert – Fördermittel für die darin vorgesehenen 281 Projekte belaufen sich auf 18,5 Mio. Euro – Investitionsvolumen vor Ort ist fast doppelt so hoch.

KLAGENFURT. Im Rahmen des Kärntner Regionalentwicklungsgesetzes (K-REG 2023) sind alle sieben Kärntner Regionen verpflichtet, jährlich regionale Arbeitsprogramme zu erstellen. Jene für das heurige Jahr hat Regionalentwicklungsreferent LHStv. Martin Gruber dem Regierungskollegium heute vorgestellt. „Starke und vitale Regionen sind wesentlich für unser Bundesland, deshalb ist es wichtig, dass hier konsequent an Projekten gearbeitet wird, die im Einklang mit den regionalen Entwicklungsstrategien stehen“, betont Gruber. 

In den sieben Kärntner Regionen sind heuer bereits 281 Projekte vorgesehen, davon sind 185 Projekte mit der Umsetzung gestartet und 96 befinden sich in der finalen Planungsphase. Die Projekte werden mit insgesamt 18,5 Millionen durch Landes- oder EU-Mittel unterstützt. „Vor Ort führt das aber zu weitaus höheren Investitionen“, so Gruber. Es ist davon auszugehen, dass der sogenannte Hebeleffekt – also die Auswirkung eines Fördereuro – bei diesen regionalen Projekten bei 1,76 liegt. „Das bedeutet, die eingesetzten Fördermittel in der Höhe von 18,5 Millionen Euro lösen ein Investitionsvolumen von über 32 Millionen Euro direkt in den jeweiligen Gemeinden und Ortschaften, bei den Vereinen und diversen Organisationen aus“, erklärt LHStv. Gruber und ergänzt: „Damit wird die Bedeutung dieser Projekte für die regionalen Wirtschaftskreisläufe, aber vor allem für die Regionen als Arbeits- und Lebensorte nochmal deutlich.” 

Die Projektschwerpunkte liegen vor allem auf der Stärkung der Orts- und Stadtkerne, der Reaktivierung von Leerständen sowie der Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit, insbesondere in Hinblick auf die Koralmbahn. Dabei reicht die Bandbreite der Projekte vom sanften Ausbau des Wander- und Radfahrangebotes über die Erstellung räumlicher Entwicklungskonzepte zur Schaffung von Zukunftsräumen bis hin zur Sanierung geschichtsträchtiger Räumlichkeiten, um Kulturschätze zu erhalten. „Die Vielfalt der Projekte zeigt vor allem auch, welches Potenzial im ländlichen Raum steckt und wie viele Menschen, Vereine und Institutionen motiviert sind, die Lebensqualität in ihrer Heimat nachhaltig zu verbessern“, so Gruber abschließend. 

Quelle: LPD Kärnten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert