Erneute Verzögerung der Ossiachersee-Bahnstrecke für Kärnten untragbar

Erneute Verzögerung der Ossiachersee-Bahnstrecke für Kärnten untragbar

LR Schuschnig: ÖBB-Rahmenplan 2027-2032 im Ministerrat beschlossen – Hiobsbotschaft für Kärnten: Modernisierung der Bahnstrecke zwischen St. Veit, Feldkirchen und Villach soll auf 2040 verschoben werden – Schuschnig kündigt Druck aus Kärnten an „Werden das so nicht hinnehmen“ – Klares Bekenntnis der ÖBB auch zu LCAS-Fürnitz gefordert

KLAGENFURT/WIEN. Im heutigen Ministerrat wurde der ÖBB-Rahmenplan für die Jahre 2027 bis 2032 beschlossen. Er sieht für Kärnten Investitionen in die Bahn- und Schieneninfrastruktur in der Höhe von rund 131 Millionen Euro vor. Darunter befinden sich wichtige Projekte wie Bahnhofsmodernisierungen in Rothenthurn und Villach. Das Großprojekt der Modernisierung der Ossiachersee-Bahnstrecke wird dagegen vom Bund weiter verzögert. Der Rahmenplan sieht eine Verschiebung auf 2040 vor.

„Das ist die zweite Verzögerung dieses Projekts, bei der man uns vor vollendete Tatsachen stellen will. Mittlerweile wird diese Maßnahme vom Bund ein Jahrzehnt lang verschleppt. Das ist aus Kärntner Sicht untragbar. Ich fordere ein klares Bekenntnis aus Wien zu diesem Projekt, das für die Zukunft der Mobilität in der Region unverzichtbar ist“, betont Schuschnig. Aus Kärntner Sicht sei hier das letzte Wort noch nicht gesprochen. Schuschnig kündigt weiteren Druck in Richtung Bund an. „Wir brauchen den Streckenausbau auf der Ossiachersee-Bahnstrecke, um den Halbstundentakt umsetzen zu können“, so der Mobilitätslandesrat.

Ein klares Bekenntnis vermisst Schuschnig auch beim LCAS-Fürnitz. Dazu seien im aktuellen Rahmenplan zwar Investitionen in der Höhe von 48,6 Millionen eingeplant. Ein Großteil der Mittel, die für einen echten Ausbau der Terminalinfrastruktur und damit eine Attraktivierung des Standorts benötigt werden, ist aber laut diesem Rahmenplan weiter in der Schwebe. „Ich erwarte mir auch hier, dass die ÖBB ihre Zusagen einhält und ein klares Bekenntnis zum Logistikstandort Fürnitz abgibt“, so der Landesrat.

Quelle: Büro LR Schuschnig
Foto: Kärntner Volkspartei (Symbolfoto)

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